Schmiedekunst in Heslach

1875
Start

Wenn Sie Böhm noch nicht kennen, könnte es sein, dass Ihr Urgroßopa Ihnen da was voraus hatte.

1875 hat Karl Theodor Böhm im schönen Heslach seine Schlosserei eröffnet – und mit Stefan Böhm führt inzwischen Generation fünf die Geschäfte.
Manchmal stolpern wir noch über gute alte Stücke aus der Werkstatt unserer Ahnen. Und ganz selten müssen wir das ein oder andere auch mal reparieren. Diese fast antiquiert anmutende Vorstellung von Qualität bleibt uns Auftrag und Verpflichtung. Und doch sind wir nicht stehen geblieben. Sondern bewegen uns ständig weiter. Ein paar schöne Beispiele dafür finden Sie auf diesen Internetseiten – noch so eine Sache, in der Böhm Stahlbau nicht da stehen geblieben ist, wo unser Urgroßvater angefangen hat.
Am 9. August 1875 meldet Karl Theodor Böhm seinen neu gegründeten Schlosserbetrieb in Stuttgart zur Gewerbesteuer an. Nach Wanderjahren durch Süddeutschland und die Schweiz macht er sich in Stuttgart-Heslach sesshaft.

1912
Patent

Der Ur-Ur-Großvater des heutigen Firmenchefs führt den Betrieb weiter. Er erhält im Jahr 1926 das Deutsche Reichspatent Nr. 465 865 für eine Doppeltür-Kupplung, den entfernten Vorläufer heutiger Schallschutz-Türen.
Dr. Schuster zu Besuch bei Böhm

1932
Heslach

Ernst Böhm baut ein Wohn- und Geschäftshaus in Stuttgart Heslach mit einer modernen Schlosserei im Erdgeschoß. Besonders fortschrittlich ist der Drehstrom-Anschluss im Haus, sodass das knappe Dutzend Schlosser ab sofort wirtschaftlich elektrisch schweißen kann.

1957
Aus Ruinen

Karl Böhm übernimmt den Betrieb. Er ist im Zuge des Wiederaufbaus von Stuttgart an vielen repräsentativen Bauten in Stuttgart tätig (z.B. Markthalle, Neues Schoß, Landesgewerbeamt usw.), und führt viele kunstvolle - vorwiegend kunstgeschmiedete Aufträge aus.
Danben findet er beim Bau der Uni Stuttgart über fast zwei Jahrzehnte anspruchsvolle konstruktive Aufgaben.

1978
Ingenieur

Der Vater des heutigen Chefs, Karl-Hermann Böhm, übernimmt nach absolvierter Lehre und abgeschlossenem Maschinenbaustudium den Betrieb und baut ihn ab 1983 in Stuttgart-Vaihingen komplett neu auf. Fertigung der aktuellen Produktpalette wird in 2 modernst ausgestatteten Hallen erst möglich.

Es entstehen in- und außerhalb der Region Stuttgart beachtete Werke:
Freitreppe und Brücken in der Marktgasse Waiblingen, Stahl-Glaswände im Thüringer Kloster Volkenroda oder ein Glockenturm auf dem Marktplatz in Gunzenhausen.

1990
Besuch

Als typischer schwäbischer Handwerksbetrieb werden wir gerne besucht: z. B. von Regierungsdelegationen aus der Ukraine und der Mongolei, sowie dem Oberbürgermeister von Stuttgart Dr. Wolfgang Schuster.
Dr. Schuster zu Besuch bei Böhm

2000
125 Jahre Böhm

Im Milleniumsjahr feiern wir miteinander das 125jährige Jubiläum und sponsern dazu ein großes Exponat für die EXPO 2000, den "Baum der Hoffnung". Die Presse berichtet begeistert von dieser Idee und ihrer Präsentation.

Vertreter des öffentlichen Lebens würdigen "Vier Generationen creatives Unternehmertum"; insbesondere die hohe Ausbildungsleistung, die vielen jungen Menschen sinn-erfüllte Arbeitsplätze gebracht hat.
Bild 1
Überreichung der Urkunde zum 125-jährigen Firmenjubiläum.

2010
Fünfte Generation

Stefan Böhm übernimmt das Unternehmen und die Rolle des Geschäftsführers. Als Diplom-Kaufmann (FH) und als Meister ist er bestens gerüstet, gemeinsam mit dem bewährten Team  Stuttgart auch in der fünften Generation erfolgreich mit außergewöhnlichen Stahlarbeiten auszustatten.
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